Ich denke, dass jeder Raum Potenzial hat.

Manchmal ist es auf den ersten Blick sichtbar, manchmal versteckt es sich hinter Gewohnheiten, Unsicherheiten oder zu vielen Möglichkeiten.

Mich begeistert es, dieses Potenzial gemeinsam mit meinen KundInnen zu entdecken und Räume zu gestalten, die sich wirklich nach ihnen anfühlen.

Ein paar Gedanken darüber, was gute Räume für mich ausmacht.

Oder vielleicht verraten die folgenden Fragen auch ein bisschen, wie ich denke.

Junge Frau in rotem Oberteil steht vor einem großen Wandspiegel in einem modernen Wohnzimmer.

Was fasziniert dich an Interior Design bis heute?

Dass ein Raum mit denselben Rahmenbedingungen für zwei Menschen völlig unterschiedlich aussehen kann.

Jeder Mensch lebt anders, hat andere Gewohnheiten, Bedürfnisse und Dinge, die ihm wichtig sind. Genau das macht meine Arbeit so spannend. Es gibt selten die eine richtige Lösung – sondern die Lösung, die zu den Menschen passt, die den Raum nutzen.

Welche Rolle spielen Farben und Muster in deinen Konzepten?

Eine große.

Farben und Muster beeinflussen, wie wir einen Raum wahrnehmen und wie wir uns darin fühlen. Sie können beruhigen, beleben, Geborgenheit schaffen oder Energie geben.

Deshalb finde ich es besonders schön, wenn ich diese Elemente gezielt einsetzen darf, um die gewünschte Atmosphäre zu unterstützen.


  • Ich liebe es, individuelle Möbel zu entwerfen und diese gemeinsam mit den ausführenden Gewerken umzusetzen.

    Aus einer Idee etwas Greifbares entstehen zu sehen, begeistert mich jedes Mal aufs Neue. Besonders dann, wenn ein Möbelstück nicht nur optisch überzeugt, sondern den Alltag meiner Kundinnen und Kunden tatsächlich erleichtert.

  • Dass er im Alltag funktioniert.

    Natürlich soll ein Raum schön aussehen. Aber wenn man sich jeden Tag denkt: „Warum habe ich das nicht anders gelöst?", dann wurde ein wichtiger Teil der Planung übersehen.

    Für mich gehören Funktion und Atmosphäre zusammen. Ein Zuhause sollte den Alltag erleichtern – nicht komplizierter machen.

  • Atmosphäre. Funktion. Persönlichkeit.

    Atmosphäre – Wie soll sich der Raum anfühlen?

    Funktion – Wie wird er genutzt?

    Persönlichkeit – Was macht ihn einzigartig?

    Diese drei Fragen begleiten mich durch jedes Projekt.

  • Oft wissen Menschen zu Beginn selbst noch nicht genau, was sie möchten.

    Deshalb stelle ich viele Fragen, höre aufmerksam zu und versuche auch zwischen den Zeilen zu lesen.

    Eine meiner Lieblingsfragen lautet übrigens:

    „Was geht für dich gar nicht?"

    Das ist oft viel leichter zu beantworten als die Frage, was man eigentlich möchte – und bringt uns den Antworten oft überraschend schnell näher.

  • Überall dort, wo Räume erlebt werden.

    Auf Reisen, bei Ausflügen oder in Hotels, die neue Perspektiven eröffnen und zeigen, was alles möglich ist.

    Genauso inspirierend finde ich aber den Alltag. Bewegung hilft mir dabei, den Kopf frei zu bekommen – sei es beim Tennis, Radfahren oder bei einem Workout mit Musik. Und wenn ich zur Ruhe kommen möchte, greife ich gerne zu einem guten Buch.

Mein Weg zum Interior Design

Die Begeisterung für Räume begleitet mich schon seit meiner Jugend. Mit der Ausbildung an der HTL für Innenraumgestaltung und Möbelbau wurde aus diesem Interesse eine fundierte Grundlage.

Nach einigen Jahren in anderen beruflichen Bereichen führte mich mein Weg zurück zur Gestaltung. Seit 2017 durfte ich in der Planung eines österreichischen Büromöbelherstellers zahlreiche Projekte begleiten und meine eigene Herangehensweise an Interior Design entwickeln.

Heute arbeite ich selbstständig und verbinde Fachwissen, über 8 Jahre Planungserfahrung und ein echtes Interesse an den Menschen, für die ich gestalte. Denn am Ende entstehen die schönsten Räume dort, wo Funktion, Atmosphäre und Persönlichkeit zusammenfinden.