Rückblickend auf den Oktober:
In 31 Tagen kann viel passieren, und deswegen hat sich für mich wieder bestätigt, warum ich dieses Format gestartet habe. Beim Hinsetzen zum Schreiben konnte ich mich auf die Schnelle an die Hälfte meiner notierten Punkte erinnern.
Und beim Zurückblicken merke ich auch, dass ich mehr lernen möchte, mit der „Welle zu schwimmen“ – die Dinge, die gerade passieren, anzunehmen und nicht an einem Plan, der zu Beginn erstellt wurde (noch ohne zu wissen, was noch kommt), festzuhalten und ihn stur durchziehen zu müssen.
AUS DEM STUDIO.
Laufendes Projekt – Einfamilienhaus:
Hier geht’s weiter in der Detailplanung, und konkrete Pläne für die unterschiedlichen Gewerke werden nun vorbereitet – Elektriker, Installateur etc.
Und an alle unter euch, die gerade bauen und sich über Verzug etc. ärgern: Auch bei meinen Projekten kommt das natürlich vor. Es müssen so viele Rädchen ineinandergreifen, und manchmal hakt es dann einfach – aber bitte nie den Mut verlieren! Noch heute sagt mir eine sehr gute Freundin, die selbst ein Haus gebaut hat, immer mal wieder: „Ich habe mir immer das Wunschbild vor Augen gehalten“ – in unserem Fall war das, im Vorgarten gemeinsam auf der Bank mit einem Glas Wein zu sitzen. Und mittlerweile gab es an diesem Örtchen den einen oder anderen sehr lustigen Abend!
TIPPs sind hier schwierig und sehr individuell, aber was helfen kann: KOMMUNIKATION, und zwar auch schriftlich. Nicht davon ausgehen, dass man es bereits gesagt hat, sondern immer nochmal schriftlich festhalten, und natürlich so wenige Schnittstellen wie möglich haben, so können auch weniger Informationen verloren gehen oder Missverständnisse entstehen.
Ich durfte, bzw. bin aktuell direkt im Prozess, in ein neues Projekt zu starten – eine Altbauwohnung. Dabei geht es um ein Moodboard-Konzept für eine eigenständige Umsetzung. Ich werde mich dabei mit Materialien und Farben, mit Produktvorschlägen und Accessoires beschäftigen – für die Bereiche Wohnzimmer & Küche.
TIPP: Da hier auch eine neue Küchenspüle einziehen soll und ich weiß, dass eine große Arbeitsplatte meist Priorität hat, oft auf Kosten der Größe der Spüle, empfehle ich euch, darauf zu achten, dass zumindest ein Backblech hineinpasst, das erspart euch viele Wasserspiele; und ja, ich spreche aus eigener Erfahrung 😄
Neben der Projektarbeit:
Luft & Liebe“-Messe: Ich habe eine sehr gute Freundin, die Hochzeitsfotografin ist, bei dieser Messe auf ihrem eigenen Stand unterstützt. Es hat mir so viel Spaß gemacht, sie dort zu cheerleaden, und gleichzeitig war es auch so schön zu sehen, wie sehr sie darin aufgeht. …und wenn ihr neugierig seid, schaut doch gerne mal bei ihr vorbei - Hochzeitsfotografin | Pure Beauty Photography (auch ich bin dort vertreten ☺️)
KI-Workshop: Ich durfte an einem umfangreichen KI-Workshop von der Jungen Wirtschaft teilnehmen. Und was soll ich sagen? Auf der einen Seite ist gefühlt alles mittels diverser KI-Tools möglich – und ja, auch ich verwende sie – und auf der anderen Seite sollte man unbedingt mit Bedacht damit umgehen. Gerade was das Teilen von internen und externen Informationen angeht; was möchte ich von meinem Business wirklich ungeschützt zur Verfügung stellen, und auch Daten von PartnerInnen/KundInnen etc. stehen unter Datenschutz. Genau das fand ich bei diesem Vortragenden auch toll, der Fokus war schon auf der Weitergabe seiner Expertise zur Nutzung von KI, aber er hat auch sensibilisiert für den Umgang damit. Generell konnte ich sehr viele Informationen/Tipps für meinen Gebrauch mitnehmen, die helfen, gewisse Tätigkeiten zu unterstützen und effizient zu gestalten, aber auch, mit welchen Tools man mit Vorsicht umgehen sollte, oder sich dabei einen Experten zur Seite holen.
PERSÖNLICH.
Was macht man, wenn das Wasser in der Küchenspüle langsamer abrinnt bzw. teilweise steht?
Irina: Um 8 Uhr abends anfangen, den Siphon auseinanderzubauen, um einmal alles durchzureinigen. Wär ja alles halb so schlimm, wenn man nicht draufkommen würde, dass es nichts gebracht hat, und sich 2 Stunden später im dunklen Garten mit kaltem Wasserschlauch wiederfindet, weil man sich den Rohren bis in den Keller entlang gearbeitet und die halbe Verrohrung auseinandergebaut hat. Spoiler: Bei einem Rohrabschnitt konnte man nicht mehr von einem zum anderen Ende durchsehen.
Was ich davon mitnehme? Ich bin stolz auf uns, dass wir weder unsere Väter noch den Handwerker rufen mussten😄
Aber nun zu einem schöneren Highlight; Freunde von uns haben geheiratet, und das in Italien. Wir haben das gleich genutzt, um einen kleinen Roadtrip zu machen, mit dem ersten Stopp in der Toskana, die ist einfach immer einen Besuch wert, mit einer tollen Landschaft und noch tollerem Essen. Das Ziel war Pompeji; eine kleine Stadt mit einer riesen Ausgrabungsstätte, die ich unglaublich beeindruckend fand, weil so viele Details noch erhalten sind. Die Hochzeit mit der Location direkt am Meer und Blick auf den Vesuv hatte einen besonderen Flair. Zurück ging es über Bologna – das erste Mal – leider nur ein kurzer Stopp über Nacht, und auch wenn ich nicht ganz so viel sehen konnte, hat es mir sehr gut gefallen. Ich mag ja diesen italienischen Stil mit den kleinen Gassen, Shops, Lokalen sehr, und außerdem sind Tortellini ursprünglich von dort, damit hat man mich ja schon sowieso!
„Schwimm mit der Welle und nicht dagegen - nimm die aktuellen Dinge wahr & an.“